Mond-Diät

Der Mond gilt schon lange ein Mysterium und bei vielen bestimmen die verschiedenen Mondphasen über den Zeitpunkt vom Haareschneiden oder auch das Treffen von wichtigen Entscheidungen. Es ist also nur eine Frage der Zeit gewesen, bis der Mond auch seine eigene Diätvariante erhalten hat und durch seine Phasen das Abnehmvorhaben unterstützen soll. Bei der Mond-Diät werden die verschiedenen Mondphasen sowie auch das eigene Tierkreiszeichen berücksichtigt, wodurch eine schnelle und einfache Gewichtsabnahme erreicht werden soll.

So funktioniert die Mond-Diät

Die Kernaussage der Mond-Diät ist die, dass die Beachtung vom Mondrhythmus die Gewichtsabnahme deutlich erleichtern kann, wobei hier keine Kalorien berücksichtigt zu werden brauchen. Je nach Stand des Mondes soll der Körper bestimmte Lebensmittel besser verarbeiten können und auch das Abnehmen begünstigen.

Der Mondrhythmus wird dabei in diese Phasen unterteilt:
1. Neumond
2. Zunehmender Mond
3. Vollmond
4. Abnehmender Mond

Die Mond-Diät sollte mit dem abnehmenden Mond begonnen werden, da hier laut Theorie besonders viel Energie verbrannt und das Fett dadurch schneller abgebaut werden soll. Steht der Mond dagegen als Neumond oder auch Vollmond am Himmel, dann soll hierdurch die Fettspeicherung begünstigt werden – für Anwender der Mond-Diät empfiehlt sich daher an diesen Tagen das Fasten. Auch beim zunehmenden Mond sollen Nährstoffe vom Körper besonders gut eingespeichert werden – hier wird eine nährstoffreiche Lebensmittelauswahl mit wenig Fett empfohlen.

Was darf man bei der Mond-Diät essen?

Bei der Mond-Diät gibt es prinzipiell keine verbotenen Lebensmittel und Speisen – Sie sollten vor allem auf das Verhältnis der einzelnen Lebensmittelgruppen untereinander achten und dabei generell beim Fett sehr sparsam sein.

Hauptnahrungsmittel bei dieser Diätform sind in den zunehmenden sowie abnehmenden Mondphasen:
• Reichlich Obst und Gemüse
• Fettarme Milch und Milchprodukte
• Getreideprodukte aus Vollkorn

Dagegen sollte während dieser Mondphasen nur begrenzt (maximal ein- bis zweimal pro Woche) von diesen Lebensmitteln gegessen werden:

• Eier
• Fleisch und Wurstprodukte
• Fisch

Süßigkeiten sollten generell nur sehr sparsam gegessen werden, wobei diese nach Möglichkeit nur in der Phase des zunehmenden Mondes gewählt werden sollten.
Der Neumond sowie Vollmond sind laut Theorie optimal zum Fasten geeignet. Verzichten Sie an diesen Tagen auf feste Nahrungsmittel und ernähren Sie sich nur von Gemüsebrühe sowie verschiedenen Teesorten.

Welche Vorteile bietet die Mond-Diät?

Die Mond-Diät orientiert sich in ihrer Lebensmittelauswahl sehr nah an den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), wodurch es hier zu einer sehr ausgewogenen Lebensmittelauswahl kommt. Der hohe Anteil an Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten ist als sehr gesund zu bewerten und sichert eine ausreichende Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen. Gleichzeitig wird der Fettgehalt gesenkt, wodurch eine Menge Kalorien eingespart werden können und ein Gewichtsverlust zu erwarten ist. Die Umsetzung der Mond-Diät ist zudem sehr einfach und kann ohne Probleme in den Alltag integriert werden – teure Zusatzprodukte sind nicht notwendig.

Und wie sieht es mit den Nachteilen der Mond-Diät aus?

Die Einwirkung des Mondes auf die Fettspeicherung beziehungsweise den Fettabbau ist wissenschaftlich nicht bewiesen, weshalb die strenge Durchführung der Mond-Diät keine besonderen Vorteile mit sich bringt. Wird diese Diät zudem nur für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt, ist nach der Diät mit dem Jojo-Effekt zu rechnen. Einen dauerhaften Gewichtsverlust kann man hiermit nicht erreichen.

Resümee

Die Mond-Diät ist vor allem für diejenigen geeignet, welche dem Mysterium Mond auch in anderen Lebensbereichen einen besonderen Stellenwert zuordnen. Auch wenn die Auswirkungen der Mondphasen nicht nachgewiesen ist, so kann der Glaube bekanntlich Berge versetzen und damit den Diäterfolg unterstützen. Allgemein sind durch die Ernährungsempfehlungen keine Nachteile zu erwarten, weshalb die Mond-Diät eine gute Alternative zu anderen Diätvarianten darstellt.

 

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BCM Diät

Bei BCM handelt es sich um ein spezielles Abnehmprogramm, welches von der Firma PreCon GmbH & Co. KG vermarktet wird. Bei BCM handelt es sich um eine Abkürzung für Body Cell Mass, was auf Deutsch Körperzellmasse bedeutet und damit den Anteil an Fett-, Muskel- sowie Wassermasse im Körper bezeichnet. Versprochen wird bei BCM eine sehr schnelle Gewichtsabnahme, ohne dass Sie dabei auf den Genuss verzichten müssen.

So funktioniert BCM

Diese Diät können Sie nicht einfach zuhause durchführen, denn das Abnehmprogramm von BCM sieht eine regelmäßige Betreuung durch Fachkräfte vor und arbeitet zudem mit Nahrungsergänzungsmitteln. Am Anfang von BCM steht die bioelektrische Impedanzanalyse, bei welcher die Zusammensetzung Ihres Körpers ermittelt wird. Denn beim Abnehmen kommt es nicht in erster Linie darauf an, dass Sie einfach nur an Gewicht verlieren, sondern dieses an den richtigen Stellen passiert (die Fettpölsterchen sollen schwinden, während die Muskelmasse erhalten oder auch aufgebaut werden soll). Durch die Messung erhalten Sie einen Überblick über Ihre aktuelle Situation und können bei einer weiteren Messung im Verlauf vom Abnehmprogramm direkt erkennen, ob die Diät zum gewünschten Erfolg geführt hat.
Das Programm wird in vier verschiedenen Phasen durchgeführt:

1. Startphase mit einer Dauer von 2 Tagen
2. Reduktionsphase mit einer Dauer von durchschnittlich 6 bis 8 Wochen
3. Haltephase mit einer Dauer von ca. 6 bis 8 Wochen
4. Nachbetreuungsphase mit einer Dauer von 3 bis 5 Jahren

Letztendlich geht es in den ersten 3 Phasen vor allem um den reinen Gewichtsverlust, während die Nachbetreuungsphase im Grunde als Ernährungsumstellung dient. Hierdurch wird eine nachfolgende Gewichtsabnahme verhindert und der durch die ersten Phasen gewonnene Gewichtsverlust dauerhaft beibehalten. Bei BCM werden am Tag nur die drei Hauptmahlzeiten gegessen, während Zwischenmahlzeiten gemieden werden sollten. Zwischen den Mahlzeiten sollen mindestens 4 bis 6 Stunden nichts gegessen werden, da dadurch ein hoher Insulinspiegel verhindert und damit der Fettabbau verbessert wird.

Was darf man bei BCM essen?

Während der ersten 3 Phasen der BCM-Diät werden die Mahlzeiten zum Teil durch ein spezielles Diätprodukt ersetzt.

1. Startphase: alle 3 Mahlzeiten werden durch einen Eiweißshake ersetzt
2. Reduktionsphase: Frühstück + Abendessen werden durch ein Diätprodukt ersetzt und mittags darf eine normale Mahlzeit bis zu 600 Kalorien gegessen werden
3. Haltephase: eine Mahlzeit wird durch ein Diätprodukt ersetzt und die anderen Mahlzeiten darf normal gegessen werden

Für die Startphase gibt es einen speziellen Eiweißshake (auch Formular-Drink genannt), mit welchem die Kohlenhydratspeicher vom Körper innerhalb der ersten zwei Tage komplett geleert werden sollen. Für die nachfolgenden Phasen stehen verschiedene Diätprodukte zur Verfügung, wie zum Beispiel Shakes in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Suppen oder auch Müsliriegel.
Die Mahlzeiten ohne spezielle Diätprodukte sollen dabei aus einer ausgewogenen Mischkost mit einem niedrigen Fettgehalt gestaltet werden. Hierfür wird zu Beginn des Programms gemeinsam mit Ernährungsberatern ein Plan erstellt, der eine individuelle Speiseplanung erlaubt und dabei auch den Geschmack des Anwenders berücksichtigt.

Welche Vorteile bietet BCM?

Besonders positiv bei BCM ist, dass das Programm auf eine langfristige Ernährungsumstellung abzielt. Die Phasen zu Beginn dienen zum Gewichtsverlust, welcher durch die speziellen Diätprodukte schnell erreicht werden kann – wenn Sie sich genau an die Anweisungen halten, werden Sie in der Zeit viel an der ungeliebten Fettmasse verlieren. Zudem ist die Rund-um-Betreuung ein großer Vorteil, da einem bei Fragen immer eine Fachperson beratend zur Seite stehen kann.

Und wie sieht es mit den Nachteilen von BCM aus?

Ein großer Nachteil bei dieser Diätvariante sind die hohen Kosten – so kostet das Betreuungsprogramm an für sich bereits einen Teil und hinzu kommen in den ersten drei Phasen noch die Kosten für die Diätprodukte, die nicht gerade günstig sind. Ebenso ist die strikte Festlegung auf drei Mahlzeiten am Tag für viele problematisch und kann Heißhunger hervorrufen, weshalb bei vielen anderen Diäten kalorienarme Zwischenmahlzeiten erlaubt sind.

Resümee

Bei einer Einhaltung der Empfehlungen führt die BCM-Diät schnell zum gewünschten Gewichtsverlust, welcher durch die nachfolgende Ernährungsumstellung auch langfristig erhalten bleibt. Generell wären die speziellen Diätprodukte nicht notwendig für eine Gewichtsabnahme, diese können aber gerade bei starkem Übergewicht zu einem schnellen Gewichtsverlust und einer damit ebenfalls hohen Motivation eine sinnvolle Maßnahme sein. Die BCM-Diät ist daher für jeden geeignet, der das nötige Kleingeld hat und die Ernährungsumstellung selbst nicht schafft.

 

 

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Negative-Kalorien-Diät

Die Negative-Kalorien-Diät ist das Gegenteil zu den meisten anderen Diäten: Grundprinzip ist es hier, dass Sie sich die überschüssigen Kilos von den Hüften essen sollen. Je mehr, desto besser lautet bei dieser Diätform die Devise – doch natürlich nur von den richtigen Lebensmitteln. Die Negative-Kalorien-Diät ist erst seit einigen Jahren auf dem Markt, doch sie hat bereits zahlreiche Anhänger gefunden und viele Vorher-Nachher-Bilder kursieren über die Diäterfolge im Netz – Grund genug, diese Diätvariante einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

So funktioniert die Negative-Kalorien-Diät

Bei der Negative-Kalorien-Diät sollen Sie so viele Lebensmittel wie möglich mit den negativen Kalorien essen. Dabei handelt es sich laut Theorie um sehr kalorienarme Lebensmittel, welche während ihrer Verdauung mehr Energie verbrauchen, als sie dem Körper liefern. Einfach gesagt: wenn Sie diese Lebensmittel essen, dann muss Ihr Körper für deren Verdauung seine Energiereserven (die ungeliebten Fettpölsterchen) angreifen.
Für die Verdauung der Lebensmittel muss der Körper zuerst einmal Energie aufbringen – die Tätigkeit von Mund, Magen und Darm verbraucht Kalorien (in der Fachwelt spricht man hier von der so genannten Thermogenese). Insbesondere ein hoher Ballaststoffgehalt in den Lebensmitteln fördert den Verbrauch der Thermogenese, da entsprechende Nahrungsmittel eine vermehrte Kauarbeit erfordern und auch die Verdauungstätigkeit im Darm anregen.

Was darf man bei der Negative-Kalorien-Diät essen?

Gegessen werden darf bei der Negative-Kalorien-Diät alles, allerdings sollten Sie hier bevorzugt zu den Lebensmitteln mit den besagten negativen Kalorien greifen. Dabei handelt es sich insbesondere um verschiedene Obst- und Gemüsesorten:

  • Ananas
  • Papaya
  • Grapefruit
  • Orangen
  • Äpfel
  • Mandarinen
  • Brokkoli
  • Gurke
  • Spinat
  • Sellerie
  • Zucchini
  • Grüner Kohl
  • Spargel

 

Diese sollten Sie bei der Negative-Kalorien-Diät natürlich möglichst im frischen und rohen Zustand essen, denn eine Verarbeitung mit zum Beispiel Salatsaucen oder Sahnesaucen würde die Wirkung der negativen Kalorien wieder aufheben. Allgemein wird bei dieser Diät empfohlen, dass Sie fettreiche Speisen nach Möglichkeit meiden und daher auch nur selten zum Beispiel Speck, Wurst, Fertigprodukten sowie Butter verwenden.

Welche Vorteile bietet die Negative-Kalorien-Diät?

Bei der Negative-Kalorien-Diät ist es von großem Vorteil, dass bei den empfohlenen Lebensmitteln keine Begrenzung vorliegt – Sie können sich also problemlos mit einem guten Gewissen satt essen. Auch der hohe Gehalt an Obst sowie Gemüse ist laut Ernährungswissenschaftler empfehlenswert, denn Sie erhalten hierdurch eine Vielzahl an den wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Die Vermeidung von fettreichen Lebensmitteln und Speisen wird auch im Rahmen einer gesunden Ernährung empfohlen und ist sehr förderlich für das Abnehmen, da Fett eine sehr hohe Energiedichte hat. Wenn Sie ein Gramm Fett essen, dann erhalten Sie hierdurch gut 9 Kalorien, während es bei einem Gramm Eiweiß oder Kohlenhydrate nur 4 Kalorien sind. Eine stetige Gewichtsabnahme ist hier also gut zu erreichen, weshalb es sich um eine gute Alternative gegenüber vielen anderen Diätformen handelt.

Und wie sieht es mit den Nachteilen der Negative-Kalorien-Diät aus?

Der größte Nachteil der Negative-Kalorien-Diät ist es, dass die besagte Theorie schlicht und einfach falsch ist. Außer dem normalen Wasser gibt es kein Nahrungsmittel, welches während seiner Verdauung mehr Energie verbraucht, als es dem Körper liefert. Die in den Kalorientabellen angegebenen Kalorien beziehen sich in der Regel bereits auf den Energiegehalt nach Abzug der Thermogenese – auch wenn viele Lebensmittel nur sehr wenige Kalorien enthalten, so sind sie trotzdem noch Energielieferanten für den Körper. Dieses ist besonders daher von Nachteil, da sich einige durch die verheißungsvolle Theorie der Negative-Kalorien-Diät vielleicht auch dazu verleiten lassen, dass Sie die angeblichen Negativ-Kalorien durch kalorienreiche Speisen ausgleichen – es würde dann schnell zu einer deutlichen Gewichtszunahme kommen.

Resümee

Die Negative-Kalorien-Diät ist von ihren Grundzügen her nicht als schlecht zu bewerten und kann bei Einhaltung der Empfehlungen (zusätzliche eher auf fettarme Lebensmittel zurückzugreifen) zu einer gesunden Gewichtsabnahme führen. Dabei sollten Sie jedoch immer im Auge behalten, dass jedes Lebensmittel Kalorien liefert und nicht einfach nur verbraucht.

 

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Japan-Diät

Bei der Japan-Diät handelt es sich um eine relativ neue Diätvariante, welche sich eng an die Ernährungsgewohnheiten der asiatischen Küche hält. Grund für die Entwicklung dieser Diät ist einfach die Beobachtung, dass japanische Menschen in der Regel keine Probleme mit Übergewicht haben und dabei noch sehr lange Leben. Die Japan-Diät zielt dementsprechend nicht nur alleine auf die Gewichtsabnahme ab, sondern soll den Körper dabei auch möglichst gesund halten.

So funktioniert die Japan-Diät

Die Japan-Diät funktioniert nach dem einfachen Grundsatz: essen, wie die Japaner es vormachen. Daher wählt man aus den sehr vielseitigen Zutaten der asiatischen Küche ganz nach dem eigenen Geschmack aus, welche zudem auch besonders nährstoffreich sind. Der wahrscheinlich größte Unterschied zur westlichen Küche sind dabei nicht nur die Zutaten, sondern auch deren Vielfältigkeit: während hierzulande im Durchschnitt nur ca. 30 verschiedene Zutaten pro Woche gegessen werden, sind es in der traditionellen Japan-Küche sogar knapp 30 verschiedene Zutaten pro Tag.
Neben der Auswahl der Zutaten spielt aber auch das Essverhalten bei der Japan-Diät eine wichtige Rolle, wobei man sich vor allem an das Sprichwort „Hara hachi bu“ halten soll. Dieses meint nichts anderes, als dass man seinen Magen bei den Mahlzeiten nur zu 80% füllen soll. Hierdurch werden automatisch weniger Kalorien aufgenommen, während verschiedene Tricks aus dem japanischen Essverhalten dabei behilflich sein können. Zu diesen gehören:

  • Das Verwenden kleiner Teller und Schälchen zum Essen (die Portionen wirken optisch größer).
  • Gemütlichkeit beim Essen (langsam essen und dabei das Besteck zwischenzeitlich für Gespräche auch einmal beiseite legen).
  • Das Essen bereits dann beenden, wenn man eine leichte Sättigung erreicht hat und nicht nur aus Gründen des Appetits weiter essen.

Wenn Sie diese Diät zeitlich begrenzt durchführen möchten, dann ist hierfür ein Zeitraum von zwei bis vier Wochen angegeben. Empfehlenswerter ist jedoch eine dauerhafte Ernährungsumstellung in Richtung der Japan-Diät, welche jedoch nur in ihren Grundzügen umgesetzt werden muss.

Was darf man bei der Japan-Diät essen?

Bei der Japan-Diät darf praktisch alles gegessen werden, aber natürlich sollten vermehrt die Lebensmittel aus dem asiatischen Raum verwendet werden. Täglich werden bei der Japan-Diät folgende Hauptnahrungsmittel in verschiedenen Variationen gegessen:

  • Reis
  • Sojaprodukte
  • Gemüse

Diese dienen als Grundlebensmittel und sollen zum Sattmachen verwendet werden. Daneben landet vergleichsweise häufig Fisch auf dem Teller, wodurch eine hohe Zufuhr an den herzgesunden Omega-3-Fettsäuren erreicht wird. Möglichst gar nicht beziehungsweise sehr selten sollten dagegen folgende Lebensmittel gegessen werden:

  • Rotes Fleisch und entsprechende Wurstsorten
  • Milch und Milchprodukte
  • Butter
  • Eier

Auch die Zubereitung der asiatischen Speisen spielt eine wichtige Rolle – fettarme Garmethoden im Wok sind hier zu bevorzugen. Insgesamt wird in der traditionellen Japan-Küche nur sehr sparsam Fett verwendet, da hierdurch nicht der Eigengeschmack der Speisen übertönt werden soll.
Als Getränk sollte vorwiegend Grüner Tee getrunken werden, welchem lebensverlängernde Eigenschaften nachgesagt werden.

Welche Vorteile bietet die Japan-Diät?

Die Japan-Diät zeichnet sich vor allem durch positive Auswirkungen auf den Körper aus – die vielfältige Auswahl der Lebensmittel sowie der große Anteil an frischen und nährstoffreichen Speisen sind nachweislich günstig für den Körper. Durch den Einsatz von Gemüse in vielen Variationen werden Kalorien gut eingespart, während es gleichzeitig zu einer guten Sättigung kommt. Ebenso ist es ein großer Vorteil der Japan-Diät, dass hier nicht alleine auf die Auswahl der Lebensmittel eingegangen wird, sondern gleichzeitig auch Empfehlungen zum Essverhalten gegeben werden.

Und wie sieht es mit den Nachteilen der Japan-Diät aus?

Der größte Nachteil der Japan-Diät ist die Praktikabilität sowie auch die hohen Kosten für Lebensmittel. Insbesondere wenn man die japanischen Gerichte selbst kochen möchte, braucht man hierfür eine Vielzahl an Zutaten, welche oft nur in einem asiatischen Fachhandel bezogen werden können. Greift man dagegen häufig zu entsprechenden Restaurants, dann ist meistens mit einem sehr hohen Fettanteil zu rechnen und damit der Diäterfolg fraglich.

Resümee

Die Japan-Diät ist durch die ausgewogene Lebensmittelauswahl sehr empfehlenswert. Da bei ihr allerdings Milch und Milchprodukte nahezu völlig vom Speiseplan entfallen, ist eine dauerhafte Ernährung mit den strengen Vorgaben nicht sinnvoll. Hierdurch würde es schnell zu einem Mangel an dem Mineralstoff Calcium kommen, welcher für die Stabilität von Knochen und Zähnen enorm wichtig ist. Wenn Sie die Japan-Diät dauerhaft in Ihren Alltag integrieren möchten, dann sollten Sie dieses daher nur in einer modifizierten Form machen. Ersetzen Sie hierfür beispielsweise mindestens dreimal pro Woche das rote Fleisch durch Fisch und achten Sie auf viel Gemüse in Ihrem täglichen Speiseplan. Alleine diese kleinen Änderungen können bereits viel für Ihre Figur machen und dabei zu einer guten Gewichtsabnahme führen.