Die 4 grössten Stolperfallen beim Abnehmen

Endlich abnehmen – gerade zu Beginn des neuen Jahres ist das ein beliebter Vorsatz. Bei der Umsetzung dieses Vorhabens hapert es aber bei vielen Menschen. Den meisten gelingt es zwar, das Gewicht kurzzeitig zu reduzieren, durch Jo-Jo-Effekt oder mangelnde Motivation finden die verlorenen Pfunde aber meist bald wieder auf die Hüften. Damit es mit dem Abnehmen endlich klappt, gibt es vier grosse Stolperfallen, die man vermeiden sollte.

1. Einseitige Diäten bringen auf Dauer wenig Erfolg

Das Angebot an Diäten ist mittlerweile gross und sie alle versprechen endlich Erfolg beim Abnehmen. Sie haben aber meist etwas gemeinsam: gewisse Nährstoffgruppen werden reduziert aufgenommen oder sogar ganz vom Speiseplan gestrichen. Wer das Abnehmen auf diese Weise angeht und über längere Zeit durchführt, enthält seinem Körper wichtige Nährstoffe. Hinzu kommt, dass die oft einseitige und strikte Ernährung zu Frust führen kann – was wiederum den Jo-Jo-Effekt begünstigt. Es ist deshalb wichtig, dass man beim Abnehmen eine vernünftige und dauerhafte Ernährungsumstellung anstrebt.

2. Die Sache mit den Verboten

Auch wer sich keine Diät auferlegt, der kann seine liebe Mühe mit dem Abnehmen haben. Grund dafür sind Verbote, die man sich selbst bezüglich des Essverhaltens auferlegt. Keine Schokolade, keine Chips, kein Eis, … Natürlich ist ein gesundes Essverhalten wichtig um dauerhaft abzunehmen. Dennoch können sich Verbote negativ auf den Erfolg auswirken. Verbote führen ganz allgemein dazu, dass man viel häufiger an die verbotene Sache denken muss und die Versuchung so wesentlich grösser ist. Dieser Stolperstein lässt sich umgehen, indem man Lebensmittel nicht einfach radikal aus dem Speiseplan streicht. Sinnvoll ist es, dass man sich ab und zu mal kleine Sünden gönnt.

3. Beibehalten von Ernährungsgewohnheiten

Für dauerhaftes und gesundes Abnehmen ist es wichtig, dass man seine Ernährungsgewohnheiten umstellt. Diäten fordern häufig eine radikale Umstellung dieser Gewohnheiten, was auf lange Sicht schwierig durchzuhalten ist. Wichtig ist es, bei der Ernährung auf Ausgewogenheit zu achten. Indem man den Konsum von Fertiggerichten, Fast Food und Süssgetränken reduziert, tut man sich und seinem Körper bereits einen grossen Gefallen. Aber auch hier gilt: kleine Sünden sind zwischendurch erlaubt. Wer sich unsicher ist, wie er seine Ernährung am besten umstellt, der kann sich von einem professionellen Ernährungsberater unterstützen lassen.

4. Zu hohe Ziele schaden der Motivation

Gerade zu Beginn sind Abnehmwillige beim „Projekt Abnehmen“ sehr optimistisch und motiviert – und stecken sich deswegen gerne zu hohe Ziele. Zu viel Gewicht in kurzer Zeit verlieren, das kann nicht gut gehen. Zum einen ist es nicht gesund für den eigenen Körper und zu anderen setzt man sich selbst unter Druck, was bei Nichterreichen der Ziele zu Frust führen kann. Um nicht vorzeitig mit dem Abnehmen aufzuhören, ist es also wichtig, dass man sich gesunde und eben auch realistische Ziele setzt. Indem man kleine Schritte plant, bleibt die Motivation auch länger aufrecht. Wer sich zusätzliche Unterstützung beim Abnehmen wünscht, der ist mit einem Personal Body Coach bestens beraten.

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Mond-Diät

Der Mond gilt schon lange ein Mysterium und bei vielen bestimmen die verschiedenen Mondphasen über den Zeitpunkt vom Haareschneiden oder auch das Treffen von wichtigen Entscheidungen. Es ist also nur eine Frage der Zeit gewesen, bis der Mond auch seine eigene Diätvariante erhalten hat und durch seine Phasen das Abnehmvorhaben unterstützen soll. Bei der Mond-Diät werden die verschiedenen Mondphasen sowie auch das eigene Tierkreiszeichen berücksichtigt, wodurch eine schnelle und einfache Gewichtsabnahme erreicht werden soll.

So funktioniert die Mond-Diät

Die Kernaussage der Mond-Diät ist die, dass die Beachtung vom Mondrhythmus die Gewichtsabnahme deutlich erleichtern kann, wobei hier keine Kalorien berücksichtigt zu werden brauchen. Je nach Stand des Mondes soll der Körper bestimmte Lebensmittel besser verarbeiten können und auch das Abnehmen begünstigen.

Der Mondrhythmus wird dabei in diese Phasen unterteilt:
1. Neumond
2. Zunehmender Mond
3. Vollmond
4. Abnehmender Mond

Die Mond-Diät sollte mit dem abnehmenden Mond begonnen werden, da hier laut Theorie besonders viel Energie verbrannt und das Fett dadurch schneller abgebaut werden soll. Steht der Mond dagegen als Neumond oder auch Vollmond am Himmel, dann soll hierdurch die Fettspeicherung begünstigt werden – für Anwender der Mond-Diät empfiehlt sich daher an diesen Tagen das Fasten. Auch beim zunehmenden Mond sollen Nährstoffe vom Körper besonders gut eingespeichert werden – hier wird eine nährstoffreiche Lebensmittelauswahl mit wenig Fett empfohlen.

Was darf man bei der Mond-Diät essen?

Bei der Mond-Diät gibt es prinzipiell keine verbotenen Lebensmittel und Speisen – Sie sollten vor allem auf das Verhältnis der einzelnen Lebensmittelgruppen untereinander achten und dabei generell beim Fett sehr sparsam sein.

Hauptnahrungsmittel bei dieser Diätform sind in den zunehmenden sowie abnehmenden Mondphasen:
• Reichlich Obst und Gemüse
• Fettarme Milch und Milchprodukte
• Getreideprodukte aus Vollkorn

Dagegen sollte während dieser Mondphasen nur begrenzt (maximal ein- bis zweimal pro Woche) von diesen Lebensmitteln gegessen werden:

• Eier
• Fleisch und Wurstprodukte
• Fisch

Süßigkeiten sollten generell nur sehr sparsam gegessen werden, wobei diese nach Möglichkeit nur in der Phase des zunehmenden Mondes gewählt werden sollten.
Der Neumond sowie Vollmond sind laut Theorie optimal zum Fasten geeignet. Verzichten Sie an diesen Tagen auf feste Nahrungsmittel und ernähren Sie sich nur von Gemüsebrühe sowie verschiedenen Teesorten.

Welche Vorteile bietet die Mond-Diät?

Die Mond-Diät orientiert sich in ihrer Lebensmittelauswahl sehr nah an den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), wodurch es hier zu einer sehr ausgewogenen Lebensmittelauswahl kommt. Der hohe Anteil an Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten ist als sehr gesund zu bewerten und sichert eine ausreichende Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen. Gleichzeitig wird der Fettgehalt gesenkt, wodurch eine Menge Kalorien eingespart werden können und ein Gewichtsverlust zu erwarten ist. Die Umsetzung der Mond-Diät ist zudem sehr einfach und kann ohne Probleme in den Alltag integriert werden – teure Zusatzprodukte sind nicht notwendig.

Und wie sieht es mit den Nachteilen der Mond-Diät aus?

Die Einwirkung des Mondes auf die Fettspeicherung beziehungsweise den Fettabbau ist wissenschaftlich nicht bewiesen, weshalb die strenge Durchführung der Mond-Diät keine besonderen Vorteile mit sich bringt. Wird diese Diät zudem nur für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt, ist nach der Diät mit dem Jojo-Effekt zu rechnen. Einen dauerhaften Gewichtsverlust kann man hiermit nicht erreichen.

Resümee

Die Mond-Diät ist vor allem für diejenigen geeignet, welche dem Mysterium Mond auch in anderen Lebensbereichen einen besonderen Stellenwert zuordnen. Auch wenn die Auswirkungen der Mondphasen nicht nachgewiesen ist, so kann der Glaube bekanntlich Berge versetzen und damit den Diäterfolg unterstützen. Allgemein sind durch die Ernährungsempfehlungen keine Nachteile zu erwarten, weshalb die Mond-Diät eine gute Alternative zu anderen Diätvarianten darstellt.

 

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Japan-Diät

Bei der Japan-Diät handelt es sich um eine relativ neue Diätvariante, welche sich eng an die Ernährungsgewohnheiten der asiatischen Küche hält. Grund für die Entwicklung dieser Diät ist einfach die Beobachtung, dass japanische Menschen in der Regel keine Probleme mit Übergewicht haben und dabei noch sehr lange Leben. Die Japan-Diät zielt dementsprechend nicht nur alleine auf die Gewichtsabnahme ab, sondern soll den Körper dabei auch möglichst gesund halten.

So funktioniert die Japan-Diät

Die Japan-Diät funktioniert nach dem einfachen Grundsatz: essen, wie die Japaner es vormachen. Daher wählt man aus den sehr vielseitigen Zutaten der asiatischen Küche ganz nach dem eigenen Geschmack aus, welche zudem auch besonders nährstoffreich sind. Der wahrscheinlich größte Unterschied zur westlichen Küche sind dabei nicht nur die Zutaten, sondern auch deren Vielfältigkeit: während hierzulande im Durchschnitt nur ca. 30 verschiedene Zutaten pro Woche gegessen werden, sind es in der traditionellen Japan-Küche sogar knapp 30 verschiedene Zutaten pro Tag.
Neben der Auswahl der Zutaten spielt aber auch das Essverhalten bei der Japan-Diät eine wichtige Rolle, wobei man sich vor allem an das Sprichwort „Hara hachi bu“ halten soll. Dieses meint nichts anderes, als dass man seinen Magen bei den Mahlzeiten nur zu 80% füllen soll. Hierdurch werden automatisch weniger Kalorien aufgenommen, während verschiedene Tricks aus dem japanischen Essverhalten dabei behilflich sein können. Zu diesen gehören:

  • Das Verwenden kleiner Teller und Schälchen zum Essen (die Portionen wirken optisch größer).
  • Gemütlichkeit beim Essen (langsam essen und dabei das Besteck zwischenzeitlich für Gespräche auch einmal beiseite legen).
  • Das Essen bereits dann beenden, wenn man eine leichte Sättigung erreicht hat und nicht nur aus Gründen des Appetits weiter essen.

Wenn Sie diese Diät zeitlich begrenzt durchführen möchten, dann ist hierfür ein Zeitraum von zwei bis vier Wochen angegeben. Empfehlenswerter ist jedoch eine dauerhafte Ernährungsumstellung in Richtung der Japan-Diät, welche jedoch nur in ihren Grundzügen umgesetzt werden muss.

Was darf man bei der Japan-Diät essen?

Bei der Japan-Diät darf praktisch alles gegessen werden, aber natürlich sollten vermehrt die Lebensmittel aus dem asiatischen Raum verwendet werden. Täglich werden bei der Japan-Diät folgende Hauptnahrungsmittel in verschiedenen Variationen gegessen:

  • Reis
  • Sojaprodukte
  • Gemüse

Diese dienen als Grundlebensmittel und sollen zum Sattmachen verwendet werden. Daneben landet vergleichsweise häufig Fisch auf dem Teller, wodurch eine hohe Zufuhr an den herzgesunden Omega-3-Fettsäuren erreicht wird. Möglichst gar nicht beziehungsweise sehr selten sollten dagegen folgende Lebensmittel gegessen werden:

  • Rotes Fleisch und entsprechende Wurstsorten
  • Milch und Milchprodukte
  • Butter
  • Eier

Auch die Zubereitung der asiatischen Speisen spielt eine wichtige Rolle – fettarme Garmethoden im Wok sind hier zu bevorzugen. Insgesamt wird in der traditionellen Japan-Küche nur sehr sparsam Fett verwendet, da hierdurch nicht der Eigengeschmack der Speisen übertönt werden soll.
Als Getränk sollte vorwiegend Grüner Tee getrunken werden, welchem lebensverlängernde Eigenschaften nachgesagt werden.

Welche Vorteile bietet die Japan-Diät?

Die Japan-Diät zeichnet sich vor allem durch positive Auswirkungen auf den Körper aus – die vielfältige Auswahl der Lebensmittel sowie der große Anteil an frischen und nährstoffreichen Speisen sind nachweislich günstig für den Körper. Durch den Einsatz von Gemüse in vielen Variationen werden Kalorien gut eingespart, während es gleichzeitig zu einer guten Sättigung kommt. Ebenso ist es ein großer Vorteil der Japan-Diät, dass hier nicht alleine auf die Auswahl der Lebensmittel eingegangen wird, sondern gleichzeitig auch Empfehlungen zum Essverhalten gegeben werden.

Und wie sieht es mit den Nachteilen der Japan-Diät aus?

Der größte Nachteil der Japan-Diät ist die Praktikabilität sowie auch die hohen Kosten für Lebensmittel. Insbesondere wenn man die japanischen Gerichte selbst kochen möchte, braucht man hierfür eine Vielzahl an Zutaten, welche oft nur in einem asiatischen Fachhandel bezogen werden können. Greift man dagegen häufig zu entsprechenden Restaurants, dann ist meistens mit einem sehr hohen Fettanteil zu rechnen und damit der Diäterfolg fraglich.

Resümee

Die Japan-Diät ist durch die ausgewogene Lebensmittelauswahl sehr empfehlenswert. Da bei ihr allerdings Milch und Milchprodukte nahezu völlig vom Speiseplan entfallen, ist eine dauerhafte Ernährung mit den strengen Vorgaben nicht sinnvoll. Hierdurch würde es schnell zu einem Mangel an dem Mineralstoff Calcium kommen, welcher für die Stabilität von Knochen und Zähnen enorm wichtig ist. Wenn Sie die Japan-Diät dauerhaft in Ihren Alltag integrieren möchten, dann sollten Sie dieses daher nur in einer modifizierten Form machen. Ersetzen Sie hierfür beispielsweise mindestens dreimal pro Woche das rote Fleisch durch Fisch und achten Sie auf viel Gemüse in Ihrem täglichen Speiseplan. Alleine diese kleinen Änderungen können bereits viel für Ihre Figur machen und dabei zu einer guten Gewichtsabnahme führen.