Obst

Unentbehrlich für eine gesunde Ernährung ist Obst, welches sich zudem ausgezeichnet für einen Zwischensnack eignet. Bei einem täglichen Konsum von diesem pflanzlichen Nahrungsmittel können Krebs sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden vorgebeugt werden. Die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst resultiert aus Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen sowie Vitaminen. Am besten lässt sich diese Wirkung durch einen Verzehr der unterschiedlichsten Früchte ausschöpfen, da jede Obstsorte ihre jeweiligen gesunden Bestandteile besitzt. Ferner enthält Obst Fruktose, sodass es für den Körper ein effektiver Energieversorger ist. Damit die wertvollen Nährstoffe aus diesem pflanzlichen Lebensmittel nicht reduziert werden, sollten sie richtig gelagert werden.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen das Obst

Obst ist reich an Vitaminen. Doch diese wichtigen Nährstoffe für den Organismus zeichnen sich durch eine hohe Temperatur- und Lichtempfindlichkeit aus. Bei einer falschen Lagerung können sie schnell vernichtet werden. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die geeignete Aufbewahrungsform sich innerhalb der Obstsorten unterscheidet. Für alle sind jedoch die Faktoren Temperatur und Luftfeuchtigkeit entscheidend. Der Grund dafür liegt darin, dass Obst aus organischen Verbindungen besteht. Es atmet und konsumiert Vorratsstoffe. Die richtige Art und Weise der Lagerung für eine bestimmte Obstsorte kann somit die Lebensdauer verlängern. So verbraucht ein Apfel beispielsweise mit fortschreitender Zeit seine Wasserreserven und erhält ein schrumpliges Erscheinungsbild. Wird diese Frucht jedoch in Räumlichkeiten mit einer erhöhten Luftfeuchtigkeit aufbewahrt, kann der Austrocknungsprozess verzögert werden. Daher sollten Äpfel in Kellerräumen oder während der Winterzeit in der kühlen Garage aufbewahrt werden. Aber aufpassen: An dem Ort an dem Sie das Obst lagern, sollte nicht frieren, da sonst das Obst beschädigt wird.

Aufbewahrung im Kühlschrank für Südfrüchte ein Tabu

Für einige Obstsorten eignet sich eine Aufbewahrung im Kühlschrank. Für andere Sorten ist diese Form der Lagerung nicht empfehlenswert. Als Grundregel kann festgehalten werden, dass Früchte aus warmen Klimaregionen nicht im Kühlschrank verwahrt werden sollten. So sind Südfrüchte wie Bananen und Mangos nicht an geringe Temperaturen gewöhnt. Dadurch können sie im Kühlschrank einen Kälteschock erleiden. Das Zellgewerbe wird beschädigt, was beispielsweise an den braunen Flecken von Bananen deutlich wird. Das veränderte Erscheinungsbild beeinträchtigt zwar häufig nicht den Geschmack, jedoch verliert das Obst an Nährwerten. Somit sollten tropische Früchte bei circa 13 Grad Celsius aufbewahrt werden.

Die Ethylenproduktion von einigen Obstsorten

Einige Obstsorten setzen Ethyle bei ihrer Lagerung frei, die den Reifeprozess beschleunigen. Dazu gehören beispielsweise Äpfel und Bananen. Auch Birnen sowie Aprikosen geben dieses Pflanzenhormon ab. Werden solche Obstsorten zusammen mit anderen Früchten aufbewahrt, beeinflussen sie auch deren Reifung. Daher lassen sich Obstsorten, welche große Mengen an Ethylen freisetzen, auch als Reifebeschleuniger verwenden. Sollen hingegen die anderen Fruchtsorten nicht in ihrem Reifeprozess beschleunigt werden, dürfen unterschiedliche Obstsorten nicht zusammen aufbewahrt werden. In diesem Zusammenhang ist ferner zu berücksichtigen, dass Obst mit einer hohen Ethylenproduktion nicht neben Gemüse gelagert werden sollte.