Grüne Smoothie

Grüne Smoothies jagen derzeit wie ein Lauffeuer durch die Welt. Es soll sogar Menschen geben, die selbst einen Smoothie im Urlaub zubereiten möchten und deshalb immer den Mixer im Gepäck haben. Der Smoothie – besonders dem Grünen – wird eine fantastische Wirkung nachgesagt. Aber wer denkt, dass der grüne Smoothie ein Allheilmittel ist, der täuscht. Nachfolgend gibt es die wichtigsten Informationen über den grünen Smoothie. Am Ende gibt es außerdem wertvolle Tipps und einige Rezepte für den ersten Smoothie. 

Was ist eigentlich ein Smoothie?

Der Smoothie ist ein Powerdrink, der sich aus jeweils 33 Prozent Obst, Gemüse und Flüssigkeit zusammensetzt. Durch das beigefügte Obst wird der Smoothie angenehm süß. Das Gemüse bzw. Blattgemüse, wie es beim grünen Smoothie verwendet wird, ist für die grünliche Färbung zuständig. Außerdem enthält Blattgemüse jede Menge Mineralstoffe, Vitamine sekundäre Pflanzenstoffe und auch Spurenelemente. Durch diese Stoffe erhalten wir eine gesunde Ernährung die sich auf das Aussehen, das Wohlbefinden und auch auf ein längeres Leben auswirkt.

Was bewirkt das grüne Blattgemüse im Smoothie?

Die grünen Lebensmittel sind unheimlich reich an Vitalstoffen. Es gibt kein anderes Lebensmittel, das diese Eigenschaft an den Tag legt. Vergleicht man das Gewicht von grünem Blattgemüse mit den Inhaltstoffen, findet man darin wesentlich mehr Vitamine, Spurenelemente usw., als man letztendlich erahnen würde. Außerdem gibt es Mikronährstoffe, die dafür Sorge tragen, dass der Körper einwandfrei funktionieren kann. Zerkleinert man das grüne Blattgemüse mit einem Mixer der 30.000 Umdrehungen aufwirft, werden außerdem Stoffe freigesetzt, was mit unseren Zähnen nicht möglich wäre.

Was spricht für die grünen Smoothies?

Durch die Beigabe von Obst und frischem Blattgemüse enthält der Smoothie bereits bei einer Menge von einem Liter einen Großteil der Vitalstoffe, die man täglich benötigt. Der Smoothie ist überdies eine komplette Mahlzeit, so dass alle wichtigen Nährstoffe über den Smoothie zugeführt werden. Dadurch, dass die Zutaten nicht erhitzt werden, bleiben alle Vitalstoffe, Vitamine usw. erhalten. Es ist überdies bekannt, dass die Lebensmittel gut zerkaut werden sollten. Durch den akuten Zeitmangel, der uns meist auferlegt wird, essen wir zu hastig, so dass die Lebensmittel kaum gut gekaut werden. Der Smoothie verfügt bereits über die zerkleinerten Lebensmittel, so dass der Smoothie auch gut im Büro getrunken werden kann.

Grüner Smoothie - Gemüse und Obst satt
Der grüne Smoothie – Gemüse und Obst in trinkbarer Form

Der Smoothie verfügt über noch eine weitere positive Eigenschaft. Jeder kennt das Gefühl von Müdigkeit, sobald man mit dem Essen fertig ist. Der Smoothie sorgt dafür, dass keine Müdigkeit entstehen kann und das man bereits früh morgens fit und energetisch geladen in den Tag starten kann. Der grüne Smoothie ist innerhalb von 10 Minuten zubereitet, so dass auch Kochmuffel Gefallen daran finden. Ein weiterer Aspekt entsteht, da der Smoothie die Lust auf Süßes verringert. Woche für Woche wird spürbar, wie die Lust auf Süßes schwindet und der Körper energiereicher und vitaler wird. In der Vielfalt der Smoothies gibt es keinerlei Grenzen. Es können nahezu alle Obst und Blattgemüsesorten miteinander vermixt werden.

Kann der Smoothie beim Abnehmen helfen?

Die Antwort auf diese Frage kann mit einem klaren Ja beantwortet werden. Aber Vorsicht, der Körper muss sich erst einmal an die regelmäßige Aufnahme der reichhaltigen Nahrung gewöhnen. Deshalb ist es sehr empfehlenswert, wenn man zu Beginn mit einem Glas grünen Smoothie beginnt. Günstige ist es den Smoothie als Zwischenmahlzeit zu trinken und dann auch nicht mehr als 0,25 Liter. Später kann man eine komplette Mahlzeit mit dem Smoothie ersetzen. Durch die Tatsache, dass der Smoothie weniger Kalorien aufweist als eine „normale“ Mahlzeit, kann er den Abnabelungsprozess unterstützen. Wunder sollten allerdings keine erwartet werden. Wer aber ein gutes Fitnessprogramm zum Smoothie absolviert wird schon bald erste sichtbare Erfolge erkennen.

Tipps für die Umstellung auf Smoothies

Damit die Umstellung auf die grünen Smoothies erfolgreich gelingt, sind einige Tipps vorteilhaft. Denn nicht jeder Tag ist gleich und manchmal lässt es der Stress nicht zu, die Smoothies zuzubereiten. Auch wenn der Tag noch so belastet scheint, es ist kein Beinbruch, wenn der Smoothie an einem Tag mal ausgelassen wird. Zur Regel sollte es allerdings nicht werden. Sobald der Geschmack vom Lieblingssmoothie nachlässt, sollte man zu anderen Inhaltstoffen greifen. Denn nur die Abwechslung und das Entwickeln eigener Kreationen verschafft immer wieder die Lust neue Smoothies zu probieren. Auch wenn es manchmal schwerfällt, der Smoothie ist ein Nahrungsmittel und sollte daher auch in einem zeitlich ausreichenden Rahmen verzehrt und genossen werden. Nur so empfindet man Spaß beim Verzehr und kann sich wieder ausreichend auf den nächsten Smoothie freuen.

Häufige Fehler bei grünen Smoothies

Bei einer Verwendung von Gemüse, welches sehr stärkehaltig ist, kann der Smoothie sehr ungesund wirken. Daher sollte man bei der Zubereitung auf diese Lebensmittel verzichten. Dazu zählen zum Beispiel Karotten, Sellerie und Pastinaken. Auch beim Smoothie ist weniger oft mehr. Lieber etwas weniger Zutaten verwenden und von zu vielen Kräutern und Gewürzen absehen. Was man außerdem vermeiden sollte, ist die Zubereitung von Zitrusfrüchten kombiniert mit süßen Früchten. Süßungsmittel sollten gar nicht verwendet werden. Wenn nötig, dann lieber den Smoothie mit etwas Honig süßen. Zu schnelles Trinken kann zu Blähungen und einem Unwohlsein führen. Der Smoothie sollte besonders am Anfang mit sehr viel Zeit und Ausdauer verzehrt werden.

Gibt es den perfekten Smoothie Mixer?

Herstellung Grüner Smoothie
Obacht bei der Mixerwahl – 30.000 Umdrehungen wünschenswert!

Hierbei streiten sich die Götter. Der perfekte Smoothie Mixer ist jedoch ein Mixer der mit mehr als 30.000 Umdrehungen pro Minute die Zutaten zerkleinert. Wissenschaftliche Beweise gibt es dafür zwar noch keine, aber es wird angenommen, dass durch die Zerkleinerung mit 30.000 Umdrehungen pro Minuten die Vitalstoffe noch besser freigesetzt werden. Der Thermomix bringt es gerademal auf 10.000 Umdrehungen pro Minuten und kann zwar für die Smoothies verwendet werden, ist aber nicht ideal. Wer jedoch dauerhaft auf eine Ernährung mit Smoothies setzt, sollte sich den Vitamix mit mehr als 30.000 Umdrehungen zulegen. Durch die geringere Drehzahl werden die Vitalstoffe nur bedingt aus dem Blattgemüse befreit. Bei einem Verzehr scheidet der Körper die Nährstoffe unverdaut wieder aus – was eigentlich eine reine Verschwendung darstellt. Deshalb ist es bei einer dauerhaften Umstellung empfehlenswert, wenn ein Gerät mit über 30.000 Umdrehungen verwendet wird.

Schmackhafte Smoothie Rezepte

Die Basis:

Ein Smoothie besteht aus drei Teilen. Ein Teil Obst, ein Teil Blattgemüse und ein Teil Wasser. Diese drei Grundteile werden zu jeweils gleichen teilen vermengt. Das Wasser wird dazu benötigt, damit sich der Smoothie gut durch mixen lässt. Zu Beginn kann der Obstanteil jedoch etwas erhöht werden. So dass vielleicht 2 Teile Obst, ein Teil Blattgemüse und ein Teil Wasser verwendet wird.

In den Smoothie können folgende Zutaten geben werden:

Äpfel, Bananen, Birnen, Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Ananas, Orangen, Grapefruit, Kiwi

Außerdem an Blattgemüse folgende Lebensmittel:

-Rucola, Grünkohl, Spinat, Schnittlauch, Kresse, Mangold, Karottenblätter, Küchenkräuter, Wildkräuter, Brombeerblätter, Blätter von Bäumen wie Eiche, Ulme, Birke, Esche, Ahorn

Weitere Zutaten:

Goji Beeren, Honig, Stevia, Birkenzucker, Chili, Vanille, Zimt, Kokoswasser, destilliertes Wasser

Für einen einfachen Smoothie benötigt man:

Der exotische Cocktail
2 Bananen
125 grünes Blattgemüse (Spinat oder Mangold)
100 ml Wasser

Für kalte Wintertage
zwei süße Äpfel
125g Feldsalat oder Kopfsalat
100 ml Wasser

Der Beeren Cocktail
150g Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren
150g Salat, Kopfsalat oder Feldsalat
150 ml Wasser

Beeren Cocktail Smoothie
Der Beeren Cocktail Smoothie – gesund und lecker

Für die Fortgeschrittenen kann der Smoothie natürlich noch mit verschiedenen Gewürzen verfeinert werden. Je nach eigenem Gusto passen weitere Kräuter und Gewürze zu dem Smoothie. Anstelle von Wasser kann man auch Tee wie Roibusch oder grünen Tee verwenden. Einige setzen auch auf den Geschmack von Orangensaft, der zuerst jedoch mit etwas Wasser verdünnt werden sollte. Der Fantasie sind beim Zubereiten der Smoothies keinerlei Grenzen gesetzt.

Haben Sie einen Lieblings-Smoothie? Kommentieren Sie hier und teilen Sie Ihre Erfahrungen mit unseren übrigen Lesern.

 

Die 4 grössten Stolperfallen beim Abnehmen

Endlich abnehmen – gerade zu Beginn des neuen Jahres ist das ein beliebter Vorsatz. Bei der Umsetzung dieses Vorhabens hapert es aber bei vielen Menschen. Den meisten gelingt es zwar, das Gewicht kurzzeitig zu reduzieren, durch Jo-Jo-Effekt oder mangelnde Motivation finden die verlorenen Pfunde aber meist bald wieder auf die Hüften. Damit es mit dem Abnehmen endlich klappt, gibt es vier grosse Stolperfallen, die man vermeiden sollte.

1. Einseitige Diäten bringen auf Dauer wenig Erfolg

Das Angebot an Diäten ist mittlerweile gross und sie alle versprechen endlich Erfolg beim Abnehmen. Sie haben aber meist etwas gemeinsam: gewisse Nährstoffgruppen werden reduziert aufgenommen oder sogar ganz vom Speiseplan gestrichen. Wer das Abnehmen auf diese Weise angeht und über längere Zeit durchführt, enthält seinem Körper wichtige Nährstoffe. Hinzu kommt, dass die oft einseitige und strikte Ernährung zu Frust führen kann – was wiederum den Jo-Jo-Effekt begünstigt. Es ist deshalb wichtig, dass man beim Abnehmen eine vernünftige und dauerhafte Ernährungsumstellung anstrebt.

2. Die Sache mit den Verboten

Auch wer sich keine Diät auferlegt, der kann seine liebe Mühe mit dem Abnehmen haben. Grund dafür sind Verbote, die man sich selbst bezüglich des Essverhaltens auferlegt. Keine Schokolade, keine Chips, kein Eis, … Natürlich ist ein gesundes Essverhalten wichtig um dauerhaft abzunehmen. Dennoch können sich Verbote negativ auf den Erfolg auswirken. Verbote führen ganz allgemein dazu, dass man viel häufiger an die verbotene Sache denken muss und die Versuchung so wesentlich grösser ist. Dieser Stolperstein lässt sich umgehen, indem man Lebensmittel nicht einfach radikal aus dem Speiseplan streicht. Sinnvoll ist es, dass man sich ab und zu mal kleine Sünden gönnt.

3. Beibehalten von Ernährungsgewohnheiten

Für dauerhaftes und gesundes Abnehmen ist es wichtig, dass man seine Ernährungsgewohnheiten umstellt. Diäten fordern häufig eine radikale Umstellung dieser Gewohnheiten, was auf lange Sicht schwierig durchzuhalten ist. Wichtig ist es, bei der Ernährung auf Ausgewogenheit zu achten. Indem man den Konsum von Fertiggerichten, Fast Food und Süssgetränken reduziert, tut man sich und seinem Körper bereits einen grossen Gefallen. Aber auch hier gilt: kleine Sünden sind zwischendurch erlaubt. Wer sich unsicher ist, wie er seine Ernährung am besten umstellt, der kann sich von einem professionellen Ernährungsberater unterstützen lassen.

4. Zu hohe Ziele schaden der Motivation

Gerade zu Beginn sind Abnehmwillige beim „Projekt Abnehmen“ sehr optimistisch und motiviert – und stecken sich deswegen gerne zu hohe Ziele. Zu viel Gewicht in kurzer Zeit verlieren, das kann nicht gut gehen. Zum einen ist es nicht gesund für den eigenen Körper und zu anderen setzt man sich selbst unter Druck, was bei Nichterreichen der Ziele zu Frust führen kann. Um nicht vorzeitig mit dem Abnehmen aufzuhören, ist es also wichtig, dass man sich gesunde und eben auch realistische Ziele setzt. Indem man kleine Schritte plant, bleibt die Motivation auch länger aufrecht. Wer sich zusätzliche Unterstützung beim Abnehmen wünscht, der ist mit einem Personal Body Coach bestens beraten.

Weitere Infos zum Personal Body Coach: http://figurella.ch/

 

Mein Weg zum gesunden Essen

Hallo!
Mein Name ist Ramona und ich bin die Webmasterin von www.naehtraum.de , einer kleinen Firma, die sich auf das Nähen und Designen von Kleidungsstücken und Accessoires spezialisiert hat. Durch meine Tätigkeit verbringe ich viel Zeit in meinem Atelier, wo ich stundenlang schneidere und nähe. Ernährung spielte dabei für mich ein untergeordnete Rolle. Oftmals wurde Fast-Food konsumiert oder mal kurz eine Tiefkühlpizza in den Ofen geschoben.
Durch die Heirat mit meinem Mann, wurde alles anders. Mein Mann verhalft mir dazu, die gesunde Ernährung zu ernennen und mich bewusster zu ernähren. In dieser Serie möchte ich Ihnen einen Überblick über meinen Ernährungsumstellungsprozess geben und Ihnen Mut machen, dass auch Sie Ihre Ernährung umstellen wollen und können.

Ernährungstipps für Sportler – 6 essenzielle Tipps für ein erfolgreicheres Training

Kathrin sitzt zu Hause auf der Couch und weiß nicht mehr weiter. Sie hatte sich ein effektives Sportprogramm erarbeitet, fleißig trainiert und gleichzeitig deutlich weniger gegessen, um abzunehmen. Doch irgendwie will es einfach nicht funktionieren. Ständig macht sie beim Training schlapp. Ihre beste Freundin Jutta ist vom selben Trainingsprogramm absolut begeistert.

Obwohl die beiden im selben Alter sind und auch in etwa mit demselben Ausgangsgewicht starteten, verschwindet Jutta beim Ausdauertraining buchstäblich am Horizont, während sich Kathrins Beine schon auf halber Strecke in Pudding verwandeln. Wie kann das sein, wo liegt der Unterschied zwischen den beiden?

Es gibt einen Faktor, der oft unterschätzt wird: die Ernährung. Kathrin hat keine speziellen Regeln für sich aufgestellt, außer, so wenig wie möglich zu essen, um schnell ihr Wunschgewicht zu erreichen. Ihre Freundin hingegen macht sich konsequent folgende 6 Ernährungstipps für Sportler zunutze.

 

Tipp 1: Energiebilanz beachten

Sportler wissen es eigentlich, doch eine Erinnerung an die grundlegenden Fakten ist immer gut. Dank wissenschaftlicher Erkenntnisse der vergangenen Jahrhunderte wissen wir Menschen inzwischen, dass Energie nicht verschwinden, sondern lediglich umgewandelt werden kann.

Das heißt in Bezug auf unsere Ernährung vereinfacht gesagt: Nimmt eine Person beispielsweise 2000 kcal zu sich (der Energiegehalt muss auf Nahrungsmitteln immer angegeben werden, also einfach auf der Verpackung nachschauen) und verbrennt durch seine Aktivitäten 2200, so nimmt diese Person automatisch ab. Im umgekehrten Fall nimmt sie normalerweise zu.

Nun hat Kathrin beschlossen, fleißig Sport zu treiben und gleichzeitig weniger zu essen. Wenn sie vorher nicht gerade stark übergewichtig war, ist das eine äußerst schlechte Idee. Denn ihr Energiebedarf nimmt durch die sportliche Aktivität ohnehin zu. Wenn Kathrin ihren Körper dann nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgt, kommt es zu Mangelerscheinungen während des Trainings und sie bringt deutlich weniger Leistung.

 

Tipp 2: Kohlenhydrate als Treibstoff für Muskeln verwenden

Ein Auto kann ohne Treibstoff nicht fahren. Dasselbe gilt für den menschlichen Körper. Es gibt kaum einen Bestandteil der Ernährung, der so große Auswirkung auf sportliche Leistungen hat, wie Kohlenhydrate. Unsere Muskeln arbeiten besonders effektiv, wenn sie ihre Energie aus Kohlenhydratspeichern ziehen. Diese Speicher müssen gut gefüllt sein, um im entscheidenden Moment Topleistungen abrufen zu können.

Doch Achtung! Kohlenhydrat ist nicht gleich Kohlenhydrat. Wer nun denkt, dass es eine gute Idee sei, vor dem Ausdauertraining ein Dose reinen weißen Zucker zu leeren, wird sein blaues Wunder erleben. Einfache Zucker sind zwar leicht verdaulich und wirken schnell, doch ebenso schnell klingt ihre Wirkung auch wieder ab. Durch eine starke Insulinausschüttung kann es zu einem rapiden Abfall des Blutzuckerspiegels kommen, was während des Trainings oder während eines Wettkampfs zu Konzentrationsschwäche oder sogar zur Ohnmacht führen kann.

Deswegen sind vorzugsweise hochwertige Kohlenhydrate zu empfehlen. Teilweise ist es ratsam, schon einige Tage vor einem großen sportlichen Event anzufangen, die Kohlenhydratspeicher zu füllen. Das gelingt durch einen höheren Anteil an langkettigen Mehrfachzuckern. Sie sind unter anderem enthalten in:

Brauner-Reise mit Gemüse und Hähnchen

  • – Haferflocken
  • – Obst
  • – Gemüse
  • – Vollkornbrot
  • – Vollkornnudeln
  • – Reis (besonders zu empfehlen: brauner Reis)

 

Nach einer intensiven Trainingseinheit ist es ganz wichtig, sofort den Flüssigkeitsverlust auszugleichen und die Energiespeicher wieder aufzufüllen. Bananen wirken wahre Wunder, was die Bereitstellung von Kohlenhydraten angeht. Obendrein enthalten sie auch noch Vitamine und vor allem wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Kalium. Wer seinem Körper nach dem Sport konsequent Nährstoffe zuführt und reichlich Wasser trinkt, hilft den Muskeln, sich schnell zu regenerieren.

 

Tipp 3: Hochwertige Nahrungsmittel bevorzugen

„Du bist, was du isst“, wusste schon der deutsche Philosoph Ludwig Feuerbach. Und er hatte zweifelsohne recht. Denn wir bestehen letztendlich aus den Dingen, die wir zu uns nehmen. Ständig baut unser Körper Zellen ab und generiert Neue als Ersatz. Dazu braucht er natürlich möglichst hochwertige Nährstoffe, um Defekte von vorneherein zu vermeiden.

Viele Deutsche geben wesentlich mehr Geld für ihr Auto aus, als für ihre Ernährung. Sie bringen es regelmäßig zur Reparatur und achten darauf, dass immer genug Treibstoff im Tank ist. Bei sich selbst tun das komischerweise nur wenige Menschen. Ökologisch erzeugte Lebensmittel enthalten nachweislich mehr wichtige Inhaltsstoffe, sind in den meisten Fällen deutlich weniger mit künstlichen Stoffen behandelt und ganz ehrlich: Sie schmecken auch besser.

Einige der gesündesten Lebensmittel überhaupt sind:nuesse

  • – Haferflocken
  • – Mandeln
  • – hochwertige Öle (zum Beispiel unbehandeltes Olivenöl)
  • – Walnüsse
  • – Haselnüsse
  • – Chia Samen (siehe hier: Wirkung von Chia Samen)
  • – Unbehandeltes Obst und Gemüse (besonders: Paprika, generell Beeren, Äpfel, Bananen)
  • – Süßkartoffeln
  • – Brokkoli
  • – Eier
  • – Leber
  • – Seefisch

 

Einige werden sich jetzt vielleicht fragen, warum Eier auf dieser Liste stehen. Schließlich hört man oft von der angeblich gefährlichen Wirkung auf den Cholesterinspiegel. In Wahrheit müssen sich aber meistens nur Menschen darüber Gedanken machen, die ohnehin Probleme mit ihren Cholesterinwerten haben. Eier besitzen als einziges Lebensmittel eine biologische Wertigkeit von 100, weil sie alle essenziellen Aminosäuren enthalten. Sie liefern zu dem eine große Bandbreite an Vitaminen. Etwa 1 Ei pro Tag ist durchaus empfehlenswert.

 

Tipp 4: Gutes Fett ist gesund

Immer wieder hört man, Fett sei für Sportler und Menschen, die abnehmen wollen, tabu und dürfte nur in kleinen Mengen konsumiert werden. Das ist ein Irrtum. Fette sind extrem wichtige Bestandteile der täglichen Ernährung und können sich – für diejenigen, die sich an bestimmte Grundregeln halten – äußerst positiv auf die Gesundheit auswirken.

Einige der wichtigsten Vitamine, wie zum Beispiel A, E und D, sind fettlöslich und lassen sich deswegen nur mithilfe von Fetten vom Körper verwerten. Außerdem sind es die Fettzellen, in denen die größten Energiereserven lagern. Ein Gramm Fett enthält 9 kcal, während ein Gramm Eiweiß oder ein Gramm Kohlenhydrate jeweils nur 4 kcal bereitstellen können.

Wie bei Kohlenhydraten gilt aber auch hier: Fett ist nicht gleich Fett. Gesättigte Fettsäuren, die vorwiegend in Nahrungsmitteln wie fettem Fleisch, Wurst und Sahne vorkommen, sind der Gesundheit eher abträglich. Optimal wäre es, mindestens 75 % des Fettkonsums durch eine Kombination aus ungesättigten und den sehr gesunden mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6) zu decken.Fisch-Carpaccio

Ungesättigte Fettsäuren sind unter anderem enthalten in:

  1. Speiseleinöl, Olivenöl
  2. Avocados
  3. Lachs
  4. Thunfisch
  5. Makrele
  6. Nüssen

 

Tipp 5: Künstliche Zusatzstoffe und schädliche Lebensmittel meiden

Aktive Sportler verlangen ihrem Körper viel ab. Der gesamte Organismus ist gefordert und muss Höchstleistung bringen. Störende Elemente im Stoffwechsel sind dabei natürlich absolut kontraproduktiv. Den Körper eines Sportlers mit schädlichen Stoffen zu belasten, ist in etwa so, als ob man die Luft aus seinen Fahrradreifen lässt und dann eine ausgedehnte Radtour unternimmt.frei von glutamat

Zum Glück besteht in Deutschland eine Kennzeichnungspflicht und Hersteller müssen auf ihren Produkten vermerken, welche Stoffe beziehungsweise Zutaten enthalten sind. Folgende sind – so gut es geht – zu meiden:

  • – Geschmacksverstärker (unbedingt Glutamat vom Speiseplan streichen!)
  • – Künstliche Farbstoffe
  • – Stabilisatoren
  • – Verdickungsmittel
  • – Künstliche Konservierungsstoffe
  • – Künstliche Süßstoffe (z.B. Aspartam)

 

Tipp 6: Vitamin-Bonus zum richtigen Zeitpunkt

Vitamine sind wie ein Bonus für den menschlichen Körper. Die einen helfen dabei, Schäden an Zellen zu vermeiden und zu reparieren, andere beschleunigen den Stoffwechsel oder helfen dem Immunsystem und wieder andere unterstützen die mentale Leistungsfähigkeit. Sie wirken im Prinzip wie Katalysatoren für das Potenzial eines Menschen.

Wer sich gut mit Vitaminen versorgt, wird die Menschen in seiner Umgebung durch seine erstaunliche Leistungsfähigkeit beeindrucken. Umgekehrt kann es passieren, dass man bei einer Unterversorgung auf der Strecke bleibt und sogar gesundheitliche Folgen in Kauf nehmen muss. Doch keine Panik: Die meisten der wichtigsten Vitamine sind in den zuvor erwähnten hochwertigen Lebensmitteln bereits enthalten.Vitamine zur gesunden Ernährung

Folgende Vitamine sind besonders wichtig:

– Vitamin C
– Vitamin B1, B2 und B12
– Pantothensäure
– Biotin
– Folsäure
– Vitamin A
– Vitamin E
– Vitamin D

Am besten ist es, sich eine Vitamin-Tabelle zur Orientierung auszudrucken. Zwischenmahlzeiten bieten eine hervorragende Möglichkeit, die Vitaminspeicher des Körpers zu füllen und so eine optimale Versorgung über den ganzen Tag zu sichern. Leistungssportler nehmen oft fünf bis sechs Mahlzeiten am Tag zu sich. Zwischendurch mal einen Apfel und eine Handvoll Nüsse zu essen, ist also nicht nur erlaubt, sondern sehr gesund!

Das waren nun eine ganze Menge Informationen zum Thema Ernährung. Zum Schluss noch ein letzter Hinweis: Viel trinken! Und damit ist nicht etwa ein abendliches Alkoholgelage gemeint, sondern Wasser. Der Mensch besteht zu einem Großteil aus diesem Grundbaustein des Lebens und Wasser ist wirklich für alle Vorgänge im Körper von enormer Bedeutung.

Wer sich an diese Ernährungstipps für Sportler hält, wird erstaunt sein, welche Leistungen möglich sind, wenn die Ernährung stimmt, und schon bald ein völlig neues Lebensgefühl erfahren. In diesem Sinne: Sport frei!

Getreide

Produkte aus Getreide gehören zu den ältesten und bedeutsamsten Nahrungsmitteln. Historiker vermuten, dass bereits 7.000 Jahre vor Christus innerhalb Europa Getreide gezielt angebaut worden ist. Kurze Zeit später konnten die Menschen aus Getreide Brot herstellen, das damals eine Art Fladen gewesen ist. Um das Jahr 0 erfanden die Ägypter den Sauerteig, sodass fortan auch gelockertes Brot verzehrt werden konnte. Heutzutage werden auf der Welt am häufigsten die Getreidesorten Reis, Weizen und Mais angebaut. Die eigentliche Anzahl an unterschiedlichen Getreidesorten ist jedoch immens. Einige Hersteller von Getreideprodukten verwenden verstärkt traditionelle Sorten des pflanzlichen Lebensmittels, zu denen beispielsweise Kamut und Emmer gehören.

Getreide als Kraft- und Energiespender

Das Getreidekorn besitzt für die Pflanze eine bedeutende Aufgabe. Es ist entscheidend an dem Fortpflanzungsprozess beteiligt. Aus diesem Grund ist jedes kleine Getreidekorn für sich ein winziges Kraftpaket, um die Keimung sowie das Wachstum der Pflanze optimal zu unterstützen. Diesen hohen Nährstoffvorteil kann sich der menschliche Organismus in seiner Ernährung zunutze machen. So sind alle Getreidesorten ausgezeichnete Lieferanten von Kohlenhydraten. Im Mehlkörper befindet sich besonders viel Stärke. Stärke wiederum ist das bedeutsamste Kohlenhydrat für die Ernährung. Mindestens 50 % der Kalorien, die ein Mensch täglich zu sich nimmt, sollten aus Kohlenhydraten bestehen. Aus diesem Grund bilden Produkte aus Getreide gemeinsam mit Gemüse und Obst die Grundlage für eine gesunde Ernährung. Daher sollten Getreideprodukte auf dem täglichen Speiseplan stehen. Von Experten wird eine Mindestmenge von 300 Gramm Getreide für einen Erwachsenen empfohlen. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass eine Scheibe Brot etwa 50 Gramm Getreide enthält. Wenn es möglich ist, sollten Getreideprodukte in seiner Vollkornvariante verwendet werden.

Vollkorn ist besser als Weißmehl

Neben Kohlenhydraten enthält Getreide weitere wertvolle Bestandteile. Dazu gehören Eiweiß, Fette in hoher Qualität und diverse B-Vitamine. Ferner deckt ein Teelöffel an Weizenkeimöl fast den täglichen Bedarf an Vitamin E für einen Erwachsenen. Des Weiteren sind Getreideprodukte reich an Ballast- und Mineralstoffen. Insbesondere die Randschichten verfügen über einen hohen Wert an Kalium, Eisen, Zink, Magnesium und Mangan. Die Ballaststoffe, welche insbesondere im Vollkorngetreide enthalten sind, unterstützen die Schutzwirkung vor Darmkrebserkrankungen. Vollkorn besitzt stets mehr Nährstoffe als Produkte aus fein gemahlenem Getreide. Der Grund dafür ist einfach. Wird das Korn nahezu vollständig und nur gering unraffiniert verspeist, bewahrt es seine wertvollen Vital- und Nährstoffe. Um das bekannte weiße Mehl herzustellen, werden jedoch Aleuron, Keimling sowie die Randschichten zermahlen. Somit geht der wertvolle Inhalt verloren. Der gesundheitliche Nährwert von Weißmehlprodukten ist daher deutlich geringer. In diesem Zusammenhang ist ferner zu betonen, dass Brot und andere Produkte aus Getreide keine Dickmacher sind. Ein Übermaß an Kalorien wird meist durch die Aufstriche geliefert. Ferner kann Vollkornbrot ein Abnehmen unterstützen, da die Ballaststoffe das Hungergefühl dämmen.

Gemüse

Gemüse gehört zu den Nahrungsmitteln, die reich an Vitaminen, Ballaststoffen sowie Mineralien sind. Petersilie, Kartoffeln und Paprika sind beispielsweise gute Lieferanten an Vitamin C. Bezüglich der Mineralstoffe dominieren Kalium, Magnesium und Phosphor. Selbst Folsäure ist in Gemüse enthalten. Einige Sorten wie Schwarzwurzeln, Spinat oder Mangold bestechen durch einen hohen Wert an Eisen. Einzelne Gemüsesorten unterscheiden sich demnach in ihrer Nährstoffzusammensetzung. Ihnen allen ist jedoch gemein, dass sie auf die richtige Art und Weise ausgewählt, gelagert und zubereitet werden müssen. Nur so kann ihr hoher Gesundheitsfaktor erhalten bleiben.

Die Auswahl von gesundem Gemüse

Ein Großteil des Gemüses, welches aus einem konventionellen Anbau stammt, wird mit diversen Chemikalien behandelt. Zu ihnen zählen Mittel gegen Unkraut, Schädlinge, Pilzbefall sowie Saatgutbeizen und Stickstoffdünger. Diese schädlichen Stoffe nimmt auch das Gemüse auf. Bei Gemüse aus kontrolliert biologischem Anbau wird dahingegen organisch gedüngt und nicht gespritzt. Somit enthalten diese Produkte weniger Nitrat. Rückstände an Pflanzenschutz- sowie Düngemittel sind fast nicht aufzufinden. Da Bio-Gemüse selbstverständlich denselben Nährstoffwert wie Gemüse aus konventionellem Anbau besitzt, sollte möglichst zu dieser Variante gegriffen werden. Ferner ist frische Ware stets Konservengemüse vorzuziehen. Gemüse aus der Dose wurde bereits erhitzt und in Wasser bzw. Öl eingelegt, sodass neben Geschmack und Farbe auch viele Mineralstoffe sowie Vitamine verschwunden sind. Um Konservengemüse nährstoffreich aufzuwerten, kann es durch frische Keimlinge und Kräuter angereichert werden. Eine Alternative zum frischen Gemüse stellen schockgefrostete Produkte dar. Sie können mitunter sogar qualitativ hochwertiger sein als Frischware, welche lang gelagert worden ist. Durch die kalten Temperaturen wurde ein Großteil der Mikroorganismen in einen Ruhezustand versetzt, sodass sie sich nicht mehr vermehren konnten. Die Kriterien Farbe, Konsistenz, Geschmack sowie Vitamine bleiben jedoch nahezu bestehen.

Aufbewahrung von Gemüse

Gemüse sollte bei kühlen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit für eine kurze Dauer gelagert werden, ansonsten kann der Vitaminwert drastisch sinken. Insbesondere Gemüsesorten, welche viel Wasser enthalten und auf Kälte empfindlich reagieren, sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dazu gehören unter anderem Zwiebeln, Paprika, Gurken, Tomaten sowie Kartoffeln. Die häufig verwendeten Sorten Zwiebeln und Kartoffeln können mehrere Monate überstehen, sofern eine Lagerung im Dunkeln und mit ausreichend Belüftung erfolgt. Produkte wie Rüben, Radieschen, Möhren, Rettich und Kohlrabi eignen sich für eine Aufbewahrung im Gemüsefach eines Kühlschrankes. Unerlässlich ist das Entfernen ihrer Blätter, da diese der Pflanzenwurzel bzw. Knolle zu viel Feuchtigkeit entziehen. Die Haltbarkeit von Zuckerschoten, Spargel und Stangenbohnen kann durch ein Einschlagen in ein befeuchtetes Tuch verlängert werden.

Die optimale Zubereitung von Gemüse

Gemüse sollte stets kurz vor dem Verzehr zubereitet werden. Es sollte vorab gereinigt werden und möglichst nicht stark zerkleinert werden. Dies sind die Grundprinzipien, um die Vitamine und Mineralstoffe zu bewahren. Tiefkühlprodukte werden ebenfalls unmittelbar verwendet und nicht erst aufgetaut. Ansonsten können sich Bakterien bilden und Nährstoffe verschwinden. Anschließend wird das Gemüse gegart oder gedünstet. Das Dünsten sollte nur einige wenige Minuten beanspruchen. Beim Garen ist zu berücksichtigen, dass das Gemüse in einem geschlossenen Topf bei niedriger Temperatur gegart werden sollte. Hat das Produkt einen bissfesten Zustand erreicht, sollte es unmittelbar verzehrt werden und nicht für eine lange Zeit warmgehalten werden. Ist dies nicht möglich, sollte es schnell kaltgestellt werden und bei Bedarf erneut erhitzt werden.

Obst

Unentbehrlich für eine gesunde Ernährung ist Obst, welches sich zudem ausgezeichnet für einen Zwischensnack eignet. Bei einem täglichen Konsum von diesem pflanzlichen Nahrungsmittel können Krebs sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden vorgebeugt werden. Die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst resultiert aus Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen sowie Vitaminen. Am besten lässt sich diese Wirkung durch einen Verzehr der unterschiedlichsten Früchte ausschöpfen, da jede Obstsorte ihre jeweiligen gesunden Bestandteile besitzt. Ferner enthält Obst Fruktose, sodass es für den Körper ein effektiver Energieversorger ist. Damit die wertvollen Nährstoffe aus diesem pflanzlichen Lebensmittel nicht reduziert werden, sollten sie richtig gelagert werden.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen das Obst

Obst ist reich an Vitaminen. Doch diese wichtigen Nährstoffe für den Organismus zeichnen sich durch eine hohe Temperatur- und Lichtempfindlichkeit aus. Bei einer falschen Lagerung können sie schnell vernichtet werden. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die geeignete Aufbewahrungsform sich innerhalb der Obstsorten unterscheidet. Für alle sind jedoch die Faktoren Temperatur und Luftfeuchtigkeit entscheidend. Der Grund dafür liegt darin, dass Obst aus organischen Verbindungen besteht. Es atmet und konsumiert Vorratsstoffe. Die richtige Art und Weise der Lagerung für eine bestimmte Obstsorte kann somit die Lebensdauer verlängern. So verbraucht ein Apfel beispielsweise mit fortschreitender Zeit seine Wasserreserven und erhält ein schrumpliges Erscheinungsbild. Wird diese Frucht jedoch in Räumlichkeiten mit einer erhöhten Luftfeuchtigkeit aufbewahrt, kann der Austrocknungsprozess verzögert werden. Daher sollten Äpfel in Kellerräumen oder während der Winterzeit in der kühlen Garage aufbewahrt werden. Aber aufpassen: An dem Ort an dem Sie das Obst lagern, sollte nicht frieren, da sonst das Obst beschädigt wird.

Aufbewahrung im Kühlschrank für Südfrüchte ein Tabu

Für einige Obstsorten eignet sich eine Aufbewahrung im Kühlschrank. Für andere Sorten ist diese Form der Lagerung nicht empfehlenswert. Als Grundregel kann festgehalten werden, dass Früchte aus warmen Klimaregionen nicht im Kühlschrank verwahrt werden sollten. So sind Südfrüchte wie Bananen und Mangos nicht an geringe Temperaturen gewöhnt. Dadurch können sie im Kühlschrank einen Kälteschock erleiden. Das Zellgewerbe wird beschädigt, was beispielsweise an den braunen Flecken von Bananen deutlich wird. Das veränderte Erscheinungsbild beeinträchtigt zwar häufig nicht den Geschmack, jedoch verliert das Obst an Nährwerten. Somit sollten tropische Früchte bei circa 13 Grad Celsius aufbewahrt werden.

Die Ethylenproduktion von einigen Obstsorten

Einige Obstsorten setzen Ethyle bei ihrer Lagerung frei, die den Reifeprozess beschleunigen. Dazu gehören beispielsweise Äpfel und Bananen. Auch Birnen sowie Aprikosen geben dieses Pflanzenhormon ab. Werden solche Obstsorten zusammen mit anderen Früchten aufbewahrt, beeinflussen sie auch deren Reifung. Daher lassen sich Obstsorten, welche große Mengen an Ethylen freisetzen, auch als Reifebeschleuniger verwenden. Sollen hingegen die anderen Fruchtsorten nicht in ihrem Reifeprozess beschleunigt werden, dürfen unterschiedliche Obstsorten nicht zusammen aufbewahrt werden. In diesem Zusammenhang ist ferner zu berücksichtigen, dass Obst mit einer hohen Ethylenproduktion nicht neben Gemüse gelagert werden sollte.

Mond-Diät

Der Mond gilt schon lange ein Mysterium und bei vielen bestimmen die verschiedenen Mondphasen über den Zeitpunkt vom Haareschneiden oder auch das Treffen von wichtigen Entscheidungen. Es ist also nur eine Frage der Zeit gewesen, bis der Mond auch seine eigene Diätvariante erhalten hat und durch seine Phasen das Abnehmvorhaben unterstützen soll. Bei der Mond-Diät werden die verschiedenen Mondphasen sowie auch das eigene Tierkreiszeichen berücksichtigt, wodurch eine schnelle und einfache Gewichtsabnahme erreicht werden soll.

So funktioniert die Mond-Diät

Die Kernaussage der Mond-Diät ist die, dass die Beachtung vom Mondrhythmus die Gewichtsabnahme deutlich erleichtern kann, wobei hier keine Kalorien berücksichtigt zu werden brauchen. Je nach Stand des Mondes soll der Körper bestimmte Lebensmittel besser verarbeiten können und auch das Abnehmen begünstigen.

Der Mondrhythmus wird dabei in diese Phasen unterteilt:
1. Neumond
2. Zunehmender Mond
3. Vollmond
4. Abnehmender Mond

Die Mond-Diät sollte mit dem abnehmenden Mond begonnen werden, da hier laut Theorie besonders viel Energie verbrannt und das Fett dadurch schneller abgebaut werden soll. Steht der Mond dagegen als Neumond oder auch Vollmond am Himmel, dann soll hierdurch die Fettspeicherung begünstigt werden – für Anwender der Mond-Diät empfiehlt sich daher an diesen Tagen das Fasten. Auch beim zunehmenden Mond sollen Nährstoffe vom Körper besonders gut eingespeichert werden – hier wird eine nährstoffreiche Lebensmittelauswahl mit wenig Fett empfohlen.

Was darf man bei der Mond-Diät essen?

Bei der Mond-Diät gibt es prinzipiell keine verbotenen Lebensmittel und Speisen – Sie sollten vor allem auf das Verhältnis der einzelnen Lebensmittelgruppen untereinander achten und dabei generell beim Fett sehr sparsam sein.

Hauptnahrungsmittel bei dieser Diätform sind in den zunehmenden sowie abnehmenden Mondphasen:
• Reichlich Obst und Gemüse
• Fettarme Milch und Milchprodukte
• Getreideprodukte aus Vollkorn

Dagegen sollte während dieser Mondphasen nur begrenzt (maximal ein- bis zweimal pro Woche) von diesen Lebensmitteln gegessen werden:

• Eier
• Fleisch und Wurstprodukte
• Fisch

Süßigkeiten sollten generell nur sehr sparsam gegessen werden, wobei diese nach Möglichkeit nur in der Phase des zunehmenden Mondes gewählt werden sollten.
Der Neumond sowie Vollmond sind laut Theorie optimal zum Fasten geeignet. Verzichten Sie an diesen Tagen auf feste Nahrungsmittel und ernähren Sie sich nur von Gemüsebrühe sowie verschiedenen Teesorten.

Welche Vorteile bietet die Mond-Diät?

Die Mond-Diät orientiert sich in ihrer Lebensmittelauswahl sehr nah an den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), wodurch es hier zu einer sehr ausgewogenen Lebensmittelauswahl kommt. Der hohe Anteil an Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten ist als sehr gesund zu bewerten und sichert eine ausreichende Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen. Gleichzeitig wird der Fettgehalt gesenkt, wodurch eine Menge Kalorien eingespart werden können und ein Gewichtsverlust zu erwarten ist. Die Umsetzung der Mond-Diät ist zudem sehr einfach und kann ohne Probleme in den Alltag integriert werden – teure Zusatzprodukte sind nicht notwendig.

Und wie sieht es mit den Nachteilen der Mond-Diät aus?

Die Einwirkung des Mondes auf die Fettspeicherung beziehungsweise den Fettabbau ist wissenschaftlich nicht bewiesen, weshalb die strenge Durchführung der Mond-Diät keine besonderen Vorteile mit sich bringt. Wird diese Diät zudem nur für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt, ist nach der Diät mit dem Jojo-Effekt zu rechnen. Einen dauerhaften Gewichtsverlust kann man hiermit nicht erreichen.

Resümee

Die Mond-Diät ist vor allem für diejenigen geeignet, welche dem Mysterium Mond auch in anderen Lebensbereichen einen besonderen Stellenwert zuordnen. Auch wenn die Auswirkungen der Mondphasen nicht nachgewiesen ist, so kann der Glaube bekanntlich Berge versetzen und damit den Diäterfolg unterstützen. Allgemein sind durch die Ernährungsempfehlungen keine Nachteile zu erwarten, weshalb die Mond-Diät eine gute Alternative zu anderen Diätvarianten darstellt.

 

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BCM Diät

Bei BCM handelt es sich um ein spezielles Abnehmprogramm, welches von der Firma PreCon GmbH & Co. KG vermarktet wird. Bei BCM handelt es sich um eine Abkürzung für Body Cell Mass, was auf Deutsch Körperzellmasse bedeutet und damit den Anteil an Fett-, Muskel- sowie Wassermasse im Körper bezeichnet. Versprochen wird bei BCM eine sehr schnelle Gewichtsabnahme, ohne dass Sie dabei auf den Genuss verzichten müssen.

So funktioniert BCM

Diese Diät können Sie nicht einfach zuhause durchführen, denn das Abnehmprogramm von BCM sieht eine regelmäßige Betreuung durch Fachkräfte vor und arbeitet zudem mit Nahrungsergänzungsmitteln. Am Anfang von BCM steht die bioelektrische Impedanzanalyse, bei welcher die Zusammensetzung Ihres Körpers ermittelt wird. Denn beim Abnehmen kommt es nicht in erster Linie darauf an, dass Sie einfach nur an Gewicht verlieren, sondern dieses an den richtigen Stellen passiert (die Fettpölsterchen sollen schwinden, während die Muskelmasse erhalten oder auch aufgebaut werden soll). Durch die Messung erhalten Sie einen Überblick über Ihre aktuelle Situation und können bei einer weiteren Messung im Verlauf vom Abnehmprogramm direkt erkennen, ob die Diät zum gewünschten Erfolg geführt hat.
Das Programm wird in vier verschiedenen Phasen durchgeführt:

1. Startphase mit einer Dauer von 2 Tagen
2. Reduktionsphase mit einer Dauer von durchschnittlich 6 bis 8 Wochen
3. Haltephase mit einer Dauer von ca. 6 bis 8 Wochen
4. Nachbetreuungsphase mit einer Dauer von 3 bis 5 Jahren

Letztendlich geht es in den ersten 3 Phasen vor allem um den reinen Gewichtsverlust, während die Nachbetreuungsphase im Grunde als Ernährungsumstellung dient. Hierdurch wird eine nachfolgende Gewichtsabnahme verhindert und der durch die ersten Phasen gewonnene Gewichtsverlust dauerhaft beibehalten. Bei BCM werden am Tag nur die drei Hauptmahlzeiten gegessen, während Zwischenmahlzeiten gemieden werden sollten. Zwischen den Mahlzeiten sollen mindestens 4 bis 6 Stunden nichts gegessen werden, da dadurch ein hoher Insulinspiegel verhindert und damit der Fettabbau verbessert wird.

Was darf man bei BCM essen?

Während der ersten 3 Phasen der BCM-Diät werden die Mahlzeiten zum Teil durch ein spezielles Diätprodukt ersetzt.

1. Startphase: alle 3 Mahlzeiten werden durch einen Eiweißshake ersetzt
2. Reduktionsphase: Frühstück + Abendessen werden durch ein Diätprodukt ersetzt und mittags darf eine normale Mahlzeit bis zu 600 Kalorien gegessen werden
3. Haltephase: eine Mahlzeit wird durch ein Diätprodukt ersetzt und die anderen Mahlzeiten darf normal gegessen werden

Für die Startphase gibt es einen speziellen Eiweißshake (auch Formular-Drink genannt), mit welchem die Kohlenhydratspeicher vom Körper innerhalb der ersten zwei Tage komplett geleert werden sollen. Für die nachfolgenden Phasen stehen verschiedene Diätprodukte zur Verfügung, wie zum Beispiel Shakes in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Suppen oder auch Müsliriegel.
Die Mahlzeiten ohne spezielle Diätprodukte sollen dabei aus einer ausgewogenen Mischkost mit einem niedrigen Fettgehalt gestaltet werden. Hierfür wird zu Beginn des Programms gemeinsam mit Ernährungsberatern ein Plan erstellt, der eine individuelle Speiseplanung erlaubt und dabei auch den Geschmack des Anwenders berücksichtigt.

Welche Vorteile bietet BCM?

Besonders positiv bei BCM ist, dass das Programm auf eine langfristige Ernährungsumstellung abzielt. Die Phasen zu Beginn dienen zum Gewichtsverlust, welcher durch die speziellen Diätprodukte schnell erreicht werden kann – wenn Sie sich genau an die Anweisungen halten, werden Sie in der Zeit viel an der ungeliebten Fettmasse verlieren. Zudem ist die Rund-um-Betreuung ein großer Vorteil, da einem bei Fragen immer eine Fachperson beratend zur Seite stehen kann.

Und wie sieht es mit den Nachteilen von BCM aus?

Ein großer Nachteil bei dieser Diätvariante sind die hohen Kosten – so kostet das Betreuungsprogramm an für sich bereits einen Teil und hinzu kommen in den ersten drei Phasen noch die Kosten für die Diätprodukte, die nicht gerade günstig sind. Ebenso ist die strikte Festlegung auf drei Mahlzeiten am Tag für viele problematisch und kann Heißhunger hervorrufen, weshalb bei vielen anderen Diäten kalorienarme Zwischenmahlzeiten erlaubt sind.

Resümee

Bei einer Einhaltung der Empfehlungen führt die BCM-Diät schnell zum gewünschten Gewichtsverlust, welcher durch die nachfolgende Ernährungsumstellung auch langfristig erhalten bleibt. Generell wären die speziellen Diätprodukte nicht notwendig für eine Gewichtsabnahme, diese können aber gerade bei starkem Übergewicht zu einem schnellen Gewichtsverlust und einer damit ebenfalls hohen Motivation eine sinnvolle Maßnahme sein. Die BCM-Diät ist daher für jeden geeignet, der das nötige Kleingeld hat und die Ernährungsumstellung selbst nicht schafft.

 

 

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Negative-Kalorien-Diät

Die Negative-Kalorien-Diät ist das Gegenteil zu den meisten anderen Diäten: Grundprinzip ist es hier, dass Sie sich die überschüssigen Kilos von den Hüften essen sollen. Je mehr, desto besser lautet bei dieser Diätform die Devise – doch natürlich nur von den richtigen Lebensmitteln. Die Negative-Kalorien-Diät ist erst seit einigen Jahren auf dem Markt, doch sie hat bereits zahlreiche Anhänger gefunden und viele Vorher-Nachher-Bilder kursieren über die Diäterfolge im Netz – Grund genug, diese Diätvariante einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

So funktioniert die Negative-Kalorien-Diät

Bei der Negative-Kalorien-Diät sollen Sie so viele Lebensmittel wie möglich mit den negativen Kalorien essen. Dabei handelt es sich laut Theorie um sehr kalorienarme Lebensmittel, welche während ihrer Verdauung mehr Energie verbrauchen, als sie dem Körper liefern. Einfach gesagt: wenn Sie diese Lebensmittel essen, dann muss Ihr Körper für deren Verdauung seine Energiereserven (die ungeliebten Fettpölsterchen) angreifen.
Für die Verdauung der Lebensmittel muss der Körper zuerst einmal Energie aufbringen – die Tätigkeit von Mund, Magen und Darm verbraucht Kalorien (in der Fachwelt spricht man hier von der so genannten Thermogenese). Insbesondere ein hoher Ballaststoffgehalt in den Lebensmitteln fördert den Verbrauch der Thermogenese, da entsprechende Nahrungsmittel eine vermehrte Kauarbeit erfordern und auch die Verdauungstätigkeit im Darm anregen.

Was darf man bei der Negative-Kalorien-Diät essen?

Gegessen werden darf bei der Negative-Kalorien-Diät alles, allerdings sollten Sie hier bevorzugt zu den Lebensmitteln mit den besagten negativen Kalorien greifen. Dabei handelt es sich insbesondere um verschiedene Obst- und Gemüsesorten:

  • Ananas
  • Papaya
  • Grapefruit
  • Orangen
  • Äpfel
  • Mandarinen
  • Brokkoli
  • Gurke
  • Spinat
  • Sellerie
  • Zucchini
  • Grüner Kohl
  • Spargel

 

Diese sollten Sie bei der Negative-Kalorien-Diät natürlich möglichst im frischen und rohen Zustand essen, denn eine Verarbeitung mit zum Beispiel Salatsaucen oder Sahnesaucen würde die Wirkung der negativen Kalorien wieder aufheben. Allgemein wird bei dieser Diät empfohlen, dass Sie fettreiche Speisen nach Möglichkeit meiden und daher auch nur selten zum Beispiel Speck, Wurst, Fertigprodukten sowie Butter verwenden.

Welche Vorteile bietet die Negative-Kalorien-Diät?

Bei der Negative-Kalorien-Diät ist es von großem Vorteil, dass bei den empfohlenen Lebensmitteln keine Begrenzung vorliegt – Sie können sich also problemlos mit einem guten Gewissen satt essen. Auch der hohe Gehalt an Obst sowie Gemüse ist laut Ernährungswissenschaftler empfehlenswert, denn Sie erhalten hierdurch eine Vielzahl an den wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Die Vermeidung von fettreichen Lebensmitteln und Speisen wird auch im Rahmen einer gesunden Ernährung empfohlen und ist sehr förderlich für das Abnehmen, da Fett eine sehr hohe Energiedichte hat. Wenn Sie ein Gramm Fett essen, dann erhalten Sie hierdurch gut 9 Kalorien, während es bei einem Gramm Eiweiß oder Kohlenhydrate nur 4 Kalorien sind. Eine stetige Gewichtsabnahme ist hier also gut zu erreichen, weshalb es sich um eine gute Alternative gegenüber vielen anderen Diätformen handelt.

Und wie sieht es mit den Nachteilen der Negative-Kalorien-Diät aus?

Der größte Nachteil der Negative-Kalorien-Diät ist es, dass die besagte Theorie schlicht und einfach falsch ist. Außer dem normalen Wasser gibt es kein Nahrungsmittel, welches während seiner Verdauung mehr Energie verbraucht, als es dem Körper liefert. Die in den Kalorientabellen angegebenen Kalorien beziehen sich in der Regel bereits auf den Energiegehalt nach Abzug der Thermogenese – auch wenn viele Lebensmittel nur sehr wenige Kalorien enthalten, so sind sie trotzdem noch Energielieferanten für den Körper. Dieses ist besonders daher von Nachteil, da sich einige durch die verheißungsvolle Theorie der Negative-Kalorien-Diät vielleicht auch dazu verleiten lassen, dass Sie die angeblichen Negativ-Kalorien durch kalorienreiche Speisen ausgleichen – es würde dann schnell zu einer deutlichen Gewichtszunahme kommen.

Resümee

Die Negative-Kalorien-Diät ist von ihren Grundzügen her nicht als schlecht zu bewerten und kann bei Einhaltung der Empfehlungen (zusätzliche eher auf fettarme Lebensmittel zurückzugreifen) zu einer gesunden Gewichtsabnahme führen. Dabei sollten Sie jedoch immer im Auge behalten, dass jedes Lebensmittel Kalorien liefert und nicht einfach nur verbraucht.

 

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